


Untertitel
Leitung, Lehr-und Therapeutenteam:
Voraussichtliche Supervisoren / Innen
Dipl.-Psychologe
Systemischer Familientherapeut (DGSF)
Supervisor und Organisationsberater (DGSF)
Teilnahmeinformation
Theorie und Methodik
Selbsterfahrungsinhalte dazu:
Theorie und Methodik
Selbsterfahrungsinhalte dazu:
Theorie und Methodik
Selbsterfahrungsinhalte dazu:
Familienrekonstruktion
Familienrekonstruktion ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Beziehung zur eigenen Herkunft anzusehen und zu verändern.
Das Bild der Eigenen Herkunftsfamilie kann sich auf diese Weise erneuern, vertiefen, erweitern und verändern. So bietet sich die Chance, Entfremdung aufzuheben, in Versöhnung neue eigene Grenzen zu finden und nährende, lebensbejahende Verwurzelung zu erfahren.
Ausgehend vom Menschenbild der humanistischen Psychologie steht am Anfang des Lernprozesses die Analyse von Beziehungssystemen, die Vermittlung des theoretischen Rahmens sowie die Erarbeitung möglicher Instrumente und Techniken.
Die Einschätzung solcher Beziehungssysteme und der Entwurf von Veränderungsstrategien wird ebenso trainiert wie konkrete Interventionen auf bestimmte Veränderungs- und Wachstumsprozesse hin.
Die Ziele des Lernprozesses sind Kompetenzen in der Veränderung und Entwicklung von Beziehungssystemen zu entwickeln. Dabei werden die Erfahrungen aus der eigenen Herkunftsfamilie als wichtige Kompetenz mit einbezogen, organisiert als Selbsterfahrungseinheiten.
Durch theoretische Vermittlung, praktische Demonstration therapeutischen Verhaltens, Life-Arbeit mit Familiensystemen und in therapeutischen Simulationseinheiten werden die TeilnehmerInnen angeleitet, therapeutische Verhaltensweisen in Systemen zu entwickeln.
Intervision und Supervision in den vertrauten Peergruppen anhand konkreter Aufgabenstellungen geben den Rahmen für intensives Erprobungs- und Trainingshandeln, für offene Diskussion und Selbsterfahrung.
Umfang
Die Ausbildung zum Systemischen Familien- und Paartherapeuten dauert ca. 1½Jahre
Vorausgesetzt wird der Abschluß «Systemisch Arbeiten und Beraten» (600 Ue)
Die Weiterbildung umfasst:
insgesamt 6 Seminarblöcke in 2-3 monatigen Abstand in:
Theorie und Selbsterfahrung (gesamt 260 UE)
140 UE | 3 Seminarblöcke á 3 Tage und 2 Seminarblöcke á 5 Tage
80 UE | 1 Seminarblock Selbsterfahrung / Familienrekonstruktion
40 UE | Vorbereitung auf die Rekonstruktion
Supervision / Intervision ( gesamt 120 UE)
60 UE | 10 Tage Supervision á 6 UE
60 UE | 10 Tage Intervision á 6 UE
Beides findet in Kleingruppen statt.
Die konkrete Arbeit mit den Systemen wird auch als Livesupervision von erfahrenen SupervisorInnen supervidiert.
Literaturarbeit ( gesamt 60 UE)
60 UE | Von den TeilnehmerInnen wird ein umfangreiches Studium relevanter Literatur erwartet
Unter Supervision durchgeführte, dokumentierte Praxisstunden (gesamt 130 Ue -Praxiseinheiten-)
Für die Anerkennung als Systemische/r Therapeut/In DGSF werden 200 nachgewiesene Praxisstunden
Systemische Beratung bzw. Therapie gefordert. 70 dokumentierte Praxisstunden liegen mit dem Abschluss
des Basiskurses "Systemisch Arbeiten und Beraten" bereits vor.
Insgesamt 1.170 UE
Blockzeiten
Hamburg:
Babke:
Babke: *) REKO
Änderungen nach aktuellen Gegebenheiten bleiben vorbehalten.
Besonderes
Bildungsurlaub kann auf Anfrage beantragt werden
Die Teilnahme an der Ausbildung zur Systemischen Therapeutin setzt den Abschluß des Programms «Systemisch Arbeiten und Beraten»/HISW oder vergleichbare vom HISW anerkannte Weiterbildungen voraus. Weiterhin setzt die Teilnahme FH-Abschluß oder eine vom HISW als gleichwertig anerkannte Qualifikation voraus.
Mehrjährige Praxiserfahrung ist erwünscht. Der eigene Tätigkeitsbereich sollte die Arbeit mit Systemen enthalten.
Zusammenfassung:
Die Erteilung des Zertifikats «Systemische Familien- und PaartherapeutIn» setzt voraus
Kosten
€ 3860,00
Zusätzlich Kosten für Übernachtung und Verpflegung im Seminarhaus ausserhalb Hamburgs
Zahlungsmodus
Letzte Aktualisierung: 28.10.2011