Müritz-Institut SAB-Ausbildung in Mecklenburg-Vorpommern

Annette Linnè-Genth
Matthias Richter
Elisabeth Onnasch
Birgit Haustein

 

 

 Untertitel

  • Systemisch Arbeiten und Beraten

 

Ausbilder und Supervisor /Innen Team

 

  •  Annette Linné-Genth
    • Approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
    • Dipl.-Sozialpädagogin
    • Paar- und Familientherapeutin (DGSF)
    • Supervisorin (DGSF), (DGSv)
    • Organisationsberaterin (DGSF)
    • Lehrtherapeutin (DGSF)
  •  Matthias Richter
    • Dipl. Psychologe
    • Systemischer Familientherapeut (DGSF)
    • Supervisor (DGSF)
    • Organisationsberater (DGSF)
    • Lehrtherapeut (DGSF)
  • Elisabeth Onnasch 
    • Diplompsychologin
    • Systemische Beraterin (DGSF)
    • Systemische Supervisorin
    • Physiotherapeutin
    • Sport-, Gymnastiklehrerin/ Bewegungstherapeutin
    • Lehrtätigkeit (Fachhochschule für Physiotherapie)
  • Dipl. Sozialpädagogin
  • Systemische Familientherapeutin (DGSF)
  • Betriebliche Suchtberaterin (HISW)
  • Supervisorin und Organisationsberaterin (DGSF)
  • Heilpraktikerin für Psychotherapie

  

Teilnahmeinformation

  • Ausbildungsgruppengröße: 14-22 Teilnehmer/innen.
  • Kursort:

  • Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt schriftlich, per Fax oder Buchungsformular

 

Inhalte

Sie können bei uns den Abschluß Systemisch Arbeiten und Beraten erwerben. Die Inhalte berücksichtigen die Richtlinien der DGSF (Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie u. Familientherapie). Der Weiterbildungsgang besitzt die Anerkennung des Dachverbandes (DGSF)

 

 

Block 1-4

 

Theorie und Trainingsinhalte:

  • Systemisches Denken
  • Geschichte und Theorie des System-Modells
  • Richtungen innerhalb der systemischen Familientherapie
  • Soziale Systeme: Familien , Teams, Institutionen
  • Erste System – Analyse – Kriterien: Binnenstruktur und Kommunikation
  • Ausprobieren erster Interviewtechniken
  • Kennenlernen der Skulpturierungstechnik

 

Selbsterfahrungsinhalte:

  • Mein Arbeitsplatz als System: z.B. Hierarchien, Organigramm, heimliche und offizielle Leitung
  • Meine eigene Herkunftsfamilie als System: Arbeit und Austausch mit Familienkarten zur eigenen Rolle und Funktion innerhalb der Herkunftsfamilie, Überlebenshaltungen innerhalb der Kommunikation in der eigenen Herkunftsfamilie.

 

 

Block 5-12

 

Theorie und Trainingsinhalte:

  • Vertiefend: Analysekriterien; Binnenstrukturelle Analyse, Interaktions-, Kommunikationsanalyse, Dimensionale Analyse
  • Ressourcenorientierte Interventions-Instrumente
  • Interviewtechniken
  • Lösungsorientierte und prozessorientierte Beratungsansätze
  • Prozessorientierte Eingangsphase:
    • Struktur des Erstgesprächs
    • strukturiertes Zweitgespräch, Kontrakt, Auftragserarbeitung
  • Konstruktion der Wirklichkeit
  • Herkunftsfamilienarbeit: Instrumente, Techniken und Selbsterfahrung
  • Systeme im gesellschaftlichen Kontext
  • Voraussetzungen und institutionelle Bedingungen für systemische Beratungsarbeit
  • Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und KollegInnen
  • Veränderungsmodell systemischer Beratung nach Wnuk – Gette:
    • Systemanalyse
    • Systemeinschätzung
    • Systemveränderung
  • Systemanalyse:
    • Kräfte
    • Ressourcen
    • Regeln, Muster
    • Wendezeitsituationen
    • soziales Netzwerk
    • Diagnostik individueller Störungen, z.B. medizinische, psychologische, schulische Untersuchungen
  • Systemeinschätzung: Hypothesenbildung
  • Systemveränderung: Planung des Beratungsprozesses
  • Veränderungsprozesse im betrieblichen Kontext: Die Ressource Widerstand, Veränderungsbereitschaft, Verhandelbarkeit von Regeln etc.
  • Instrument Co-Beratung
  • systemische Einzelarbeit
  • systemisches Coaching
  • Abschluss von Beratungsprozessen

 

Selbsterfahrungsinhalte:

  • Beratung: Meine Rolle und Funktion als BeraterIn, meine Haltung, meine Grenzen
  • Kontext: Das Berater-Klient-Setting. Mein eigenes Team.
  • Beziehungsprozesse: Umgang mit Gefühlen in der eigenen Herkunftsfamilie
  • Prozesse und Impulse: Skulpturarbeit
  • Mein aktuelles Lebensumfeld: Situation, Kontakte, Perspektiven
  • Beratungspersönlichkeit: individuelle Stärken und Grenzen, individuelle Veränderungsbereitschaft

 

 

Block 13

 

  • Abschlusskolloquium

 

Zeitlicher Rahmen

Umfang

  • 43 Kurstage in 13 Blöcken ( 200 UE Theorie/Methodik, 100 UE Selbsterfahrung/ Supervision 20 UE insgesammt 320 UE)
  • Supervision ( 80 UE)
  • Intervision ( 80 UE)
  • Literaturarbeit ( 50 UE)
  • Schriftliche Darstellung eigener Beratungsarbeit (70 UE)
  • Damit umfasst die Weiterbildung insgesamt 600 UE

 

 

Blockzeiten

 

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Büroteam

 

Jeweils:

  • 16.00-20.00 Uhr, Freitag
  • 09.00-18.00 Uhr, Samstag
  • 09.00-16.00 Uhr, Sonntag

 

langer Block

  • Sonntag bis Freitag
  • Sonntag Kursbeginn 19.00 Uhr
  •  Freitag  Kursende    14.00 Uhr

 

Teilnahmebedingungen

 

Der Fortbildungskurs richtet sich an

PsychologInnen und Psychologische Psychotherapeuten, SozialpädagogInnen, MedizinerInnen, PädagogInnen , Sozial- und SuchtberaterInnen, LerntherapeutInnen, Ausübende aller verwandter Berufe, die systemische Beratung erlernen wollen

 

Beschäftigte in Verwaltung und sozialen Einrichtungen, z.B. Abteilungs- und ProjektleiterInnen aus Betrieben, Schwerbehinderten-Beauftragte und Betriebsräte, die in ihrem Kontext systemische Sichtweisen einüben und handelnd umsetzen wollen.

 

Teilnehmen kann jede/r

mit einem Hochschul- oder Fachhochschulabschluss im Bereich der Humanwissenschaften und psychosoziale Praxiserfahrungen hat

oder

der eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine mindestens 3-jährige

Berufstätigkeit im psychosozialen oder beraterischen Feld hat. Die Arbeit mit Systemen sollte im Berufsfeld möglich sein.

 

Ausnahmen sind möglich und bedürfen der Zustimmung der KursleiterInnen.

 

Wenn erwünschte Kentnisse in:

  • Kommunikationstheorie
  • Entwicklungs- und Lernpsychologie,
  • differentieller Diagnostik
  • Persönlichkeitsentwicklung unter individuellen und systemischen Aspekten
  • juristischen Grundlagen des Arbeitsfeldes
  • der institutionellen und sozialen Rahmenbedingungen der eigenen Tätigkeit

   ...nicht vorhanden sind, sollten sie im Verlauf der Weiterbildung

      erworben  werden.

 

Die Erteilung des Zertifikats "Systemisch Arbeiten und Beraten" setzt voraus:

  • Regelmäßige Teilnahme an den Lerneinheiten, Kleingruppentreffen und Supervision
  • Eine Live-Präsentation oder 2 Video-Präsentationen
  • Schriftliche Darstellung der Beratungsarbeit mit 3 Systemen, davon 1 Familiensystem

 

Die Erteilung der Weiterbildungsbescheinigung "Systemisch Arbeiten und Beraten" setzt voraus:

  • Regelmäßige Teilnahme an den Lerneinheiten, Kleingruppentreffen und Supervision.

 

Kosten und Finanzierung

Kosten

€ 5.400,00  (mit Preisnachlass € 4.860,00) plus Kosten für Unterkunft und Verpflegung für die Wochenenden und für zwei lange Blockseminare.

Selbstverpflegung ist möglich.

 

 

 

 

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung: 11.12.2009