Systemisch-Integrative Therapie FT I/09 Freiburg/Breisgau
Untertitel
- Systemisch Integrative Therapie 2009 - 2011 in Freiburg/Breisgau
Leitung, Lehr-und Therapeutenteam:
- Susanne Vormbrock-Martini
- Lehrerin und Heilpädagogin
- Systemische Therapeutin / Familientherapeutin (DGSF)
- Systemische Supervisorin (DGSF)
- Zertifikat für Lehrende (DGSF)
- Europäisches Zertifikat für Psychotherapie (ECP)
- Ursula Wolter-Cornell
- Sozialwissenschaftlerin
- Systemische Therapeutin / Familientherapeutin (DGSF)
- Systemische Supervisorin (DGSF)
- Zertifikat für Lehrende (DGSF)
- Organisationsberaterin
- Europäisches Zertifikat für Psychotherapie (ECP)
- Tobias von der Recke
- Diplompsychologe
- Psychologischer Psychotherapeut
- Systemischer Therapeut / Familientherapeut (DGSF)
- Systemischer Supervisor (DGSF)
- Supervisior (BDP)
- Zertifikat für Lehrende (DGSF)
- Klinische Hypnose (M.E.G)
- Jochen Leucht als Referent
- Industriekaufmann
- Diplom Pädagoge
- Diplom Sozialpädagoge
- Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut
- Systemischer Therpeut (DGSF) / Supervisor (DGSF)
- Lehrender für Systemische Beratung (DGSF)
- Dozent der Fortbildungsakademie des DCV, Freiburg
Als Co-Therapeut in der Familienrekonstruktion:
- Sönke Petersen
- Dipl. Sozialpädagoge / Sozialarbeiter
- Systemischer Therapeut / Familientherapeut (DGSF)
- Systemischer Supervisor (DGSF)
Teilnahmeinformation
Kursort: Freiburg
Fortbildungs-/ Akademie des
Deutschen Caritasverbandes
Winterer Straße 17-19
79104 Freiburg
Ausbildungsgruppengröße: 16-24 Teilnehmer/innen.
Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt schriftlich, per Fax, E-Mail oder Buchungsformular
Ausschreibung als PDF zum Download
Inhalte
Theorie und Methodik
- Systemtheorie (Kybernetik zweiter Ordnung) und Therapeut, Definition der Therapeutenrolle
- Interventionstechniken und Instrumente zur systemischen und prozessorientierten Arbeit mit Familien, Paaren und anderen sozialen Systemen.
- Humor und Witz im therapeutischen Prozess
- Zirkularität - Neutralität - Hypothesenbildung
- Positive Konnotation - Positive Umdeutung - Reframing
- Systemische Diagnostik, Soziale Diagnostik und Klassifikation
- Therapeutensprache
- Systemische Einzeltherapie
- Psychodrama, Rollenspiel und Gestalttechniken in der systemischen Therapie
- Skulpturierungstechniken
- Techniken aus der Erickson`schen Therapie und Körpertherapie
- Psychiatrische Krankheitsbilder und systemische Haltung, Ansätze
Selbsterfahrungsinhalte dazu:
- Meine Rolle und Funktion als Therapeut/Therapeutin:
- Kräfte, Ressourcen, Entwicklungschancen, Kompetenzen und eigener therapeutischer Stil
- Therapeutenpersönlichkeit entwicklen
Theorie und Methodik
- Indikation, Analyse, Interventionsinstrumente und Techniken zur spezifischen Arbeit mit Paaren
- Zyklen in Paarbeziehungen - Wachstum und Krisen - Intimität und Sexualität
- Instrument weiblich-männlicher Co-Therapie
- Krisen- und Konfliktbewältigungsstrategien in Paarbeziehungen
- Feministische Familentherapie
Selbsterfahrungsinhalte dazu:
- Meine Rolle und Funktion als Frau/Therapeutin als Mann/Therapeut in schwierigen Situationen und Krisen
Theorie und Methodik
- Spezifische Familiensysteme:
- Adoptiv- und Pflegefamilien
- Zusammengesetzte Familien
- Psychosomatische Systeme
- psychiatrische Systeme
- Systeme mit chronischen Krankheiten
- Suchtsysteme
- Systeme in Konfrontation mit Suizidalität
- Gewalt- und Mißhandlungssysteme
- Mißbrauchssysteme
- Familien mit behinderten Kindern
- Indikation
- Analyse
- Interventionsinstrumente und Techniken.
Selbsterfahrungsinhalte dazu:
- Meine Rolle und Funktion als Therapeut/Therapeutin in schwierigen Situationen und Krisen.
Familienrekonstruktion
Familienrekonstruktion ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Beziehung zur eigenen Herkunft anzusehen und zu verändern.
Das Bild der Eigenen Herkunftsfamilie kann sich auf diese Weise erneuern, vertiefen, erweitern und verändern. So bietet sich die Chance, Entfremdung aufzuheben, in Versöhnung neue eigene Grenzen zu finden und nährende, lebensbejahende Verwurzelung zu erfahren.
Lernorganisation
Ausgehend vom Menschenbild der humanistischen Psychologie steht am Anfang des Lernprozesses die Analyse von Beziehungssystemen, die Vermittlung des theoretischen Rahmens sowie die Erarbeitung möglicher Instrumente und Techniken.
Die Einschätzung solcher Beziehungssysteme und der Entwurf von Veränderungsstrategien wird ebenso trainiert wie konkrete Interventionen auf bestimmte Veränderungs- und Wachstumsprozesse hin.
Die Ziele des Lernprozesses sind Kompetenzen in der Veränderung und Entwicklung von Beziehungssystemen zu entwickeln. Dabei werden die Erfahrungen aus der eigenen Herkunftsfamilie als wichtige Kompetenz mit einbezogen, organisiert als Selbsterfahrungseinheiten.
Durch theoretische Vermittlung, praktische Demonstration therapeutischen Verhaltens, Life-Arbeit mit Familiensystemen und in therapeutischen Simulationseinheiten werden die TeilnehmerInnen angeleitet, therapeutische Verhaltensweisen in Systemen zu entwickeln.
Intervision und Supervision in den vertrauten Peergruppen anhand konkreter Aufgabenstellungen geben den Rahmen für intensives Erprobungs- und Trainingshandeln, für offene Diskussion und Selbsterfahrung.
Zeitlicher Rahmen
Umfang
Die Ausbildung zum Systemischen Familien- und Paartherapeuten dauert ca. 1½Jahre
Vorausgesetzt wird der Abschluß «Systemische Beratung» oder vergleichbare DGSF anerkannte Abschlüsse.
Die Weiterbildung umfasst:
insgesamt 5 Seminarblöcke im Halbjahresabstand
Theorie und Selbsterfahrung
200 UE | 4 Seminarblöcke á 5 1/2 Tage (140 Ue Theoriemethodik, 60 Ue
Supervision)
80 UE | 1 Seminarblock Selbsterfahrung / Familienrekonstruktion
40 UE | Vorbereitung auf die Rekonstruktion
Supervision / Intervision
60 UE | Innerhalb der Kurswochen je 15 Ue Supervision
64 UE | 8 Tage Intervision á 8 UE
Die Kurswochen finden in den Räumen der Caritas-Akademie statt. Die Familienrekonstruktion findet in einem Seminarhaus statt. Der Ort wird bei Kursbeginn bekannt gegeben.
Literaturarbeit
60 UE | Von den TeilnehmerInnen wird ein umfangreiches Studium relevanter Literatur erwartet
Unter Supervision durchgeführte, dokumentierte Praxisstunden ( gesamt 130 Praxiseinheiten)
Für die Anerkennung als Systemische/r Therapeut/In DGSF werden 200 nachgewiesene Praxisstunden
Systemische Beratung bzw. Therapie gefordert. 70 dokumentierte Praxisstunden liegen mit dem Abschluss
des Basiskurses "Systemisch Arbeiten und Beraten" bereits vor.
Die Weiterbildung umfasst insgesamt 634 UE
Kurswochen
- Kurswoche 1: 09.11. bis 14.11.2009
- Kurswoche 2: 19.04. bis 24.04.2010
- Kurswoche 3: 25.10. bis 30.10.2010
- Kurswoche 4: 06.05. bis 14.05.2011 (Familienrekonstruktion)
- Kurswoche 5: 07.11. bis 12.11.2011
Die Kurswochen beginnen Montag 15.00 Uhr und enden Samstag 13.00 Uhr
Freitag und Samstag findet die Supervision statt.
Übernachtungmöglichkeiten:
Die Caritas Akademie verfügt über ein großes Gästehaus mit vielen Einzel- und Doppelzimmern.
Alle Infos erhalten Sie über:
Caritas Tagungszentrum
Wintererstrasse 17-19
79004 Freiburg i. Br.
Tel. 0761-200 1801
Mail: tagungszentrum@caritas.de
Teilnahmebedingungen
Die Teilnahme an der Ausbildung zur Systemischen Therapeutin setzt den Abschluß des Programms «Systemische Beratung mit Familien und anderen Systemen»/ der Caritas-Akademie Freiburg, des HISW oder vergleichbare vom HISW anerkannte Weiterbildungen voraus. Weiterhin setzt die Teilnahme FH-Abschluß oder eine vom HISW als gleichwertig anerkannte Qualifikation voraus.
Mehrjährige Praxiserfahrung ist erwünscht. Der eigene Tätigkeitsbereich sollte die Arbeit mit Systemen enthalten.
Zusammenfassung:
Die Erteilung des Zertifikats «Systemisch Integrative Beratung und Therapie» setzt voraus
- Abschluß des Weiterbildungskurses «Systemische Beratung».
- Regelmäßige Teilnahme an den Kurswochen
- Regelmäßige Teilnahme an den Peergruppen-Arbeitstreffen.
- Regelmäßige Teilnahme an der Supervision.
- Live Arbeit mit einem System
oder Video - Supervision
- Schriftliche Darstellung der therapeutischen Arbeit mit einem Familiensystem über mindestens 10 Stunden
- Schriftliche Abschlussarbeit in Form einer Reflektion der eigenen beruflichen und persönlichen Entwicklung
- Teilnahme am Abschlusskolloquium
Kosten und Finanzierung
Kosten
Die Gesamtkosten belaufen sich auf € 3.690,00 plus Kosten für Unterbringung und Verpflegung für die Familienrekonstruktion außerhalb Freiburgs und evtl. sonstige Übernachtungen.
Außerdem wird in der Caritas-Akademie ein Betrag in Höhe von € 24,00 für Mittagessen pro Tag fällig.
Die Raten werden per Einzugsermächtigung an den nachstehend aufgeführten Zahlungsterminen eingezogen.
Zahlungsmodus:
1. Rate bei Anmeldung / € 80,00
2. Rate am 09.11.2009 / € 644,64
3. Rate am 19.04.2010 / € 644,64
4. Rate am 25.10.2010 / € 644,64
5. Rate am 06.05.2011 / € 1.031,43
6. Rate am 07.11.2011 / € 644,64
Eine andere Zahlungsweise ist nach Vereinbarung möglich.

hisw.de

