Systemisch-Integrative Therapie FT I/10
Untertitel
- Systemisch Integrative Therapie 2010 - 2011
Leitung, Lehr-und Therapeutenteam:
- Susanne Vormbrock-Martini
- Lehrerin und Heilpädagogin
- Systemische Therapeutin / Familientherapeutin (DGSF)
- Systemische Supervisorin (DGSF)
- Zertifikat für Lehrende (DGSF)
- Europäisches Zertifikat für Psychotherapie (ECP)
- Ursula Wolter-Cornell
- Sozialwissenschaftlerin
- Systemische Therapeutin / Familientherapeutin (DGSF)
- Systemische Supervisorin (DGSF)
- Zertifikat für Lehrende (DGSF)
- Organisationsberaterin
- Europäisches Zertifikat für Psychotherapie (ECP)
- Tobias von der Recke
- Diplompsychologe
- Psychologischer Psychotherapeut
- Systemischer Therapeut / Familientherapeut (DGSF)
- Systemischer Supervisor (DGSF)
- Supervisior (BDP)
- Zertifikat für Lehrende (DGSF)
- Klinische Hypnose (M.E.G)
- Teilnahmeinformation
- Kursorte:
- HISW, Bargteheider Straße 124, 22143 Hamburg
- Familienrekonstruktion im Seminarhaus Babke
Babke 27 a
17252 Roggentin
Im Internet: www.freiraum-babke.de - Ausbildungsgruppengröße: 14-22 Teilnehmer/innen.
- Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt schriftlich, per Fax, E-Mail oder Buchungsformular
Ausschreibung als PDF zum Download
Inhalte
Theorie und Methodik
- Systemtheorie (Kybernetik zweiter Ordnung) und Therapeut, Definition der Therapeutenrolle
- Interventionstechniken und Instrumente zur systemischen und prozessorientierten Arbeit mit Familien, Paaren und anderen sozialen Systemen.
- Humor und Witz im therapeutischen Prozess
- Zirkularität - Neutralität - Hypothesenbildung
- Positive Konnotation - Positive Umdeutung - Reframing
- Therapeutensprache
- Systemische Einzeltherapie
- Psychodrama, Rollenspiel und Gestalttechniken in der systemischen Therapie
- Skulpturierungstechniken
- Techniken aus der Erickson`schen Therapie und Körpertherapie
Selbsterfahrungsinhalte dazu:
- Meine Rolle und Funktion als Therapeut/Therapeutin:
- Kräfte, Ressourcen, Entwicklungschancen, Kompetenzen und eigener therapeutischer Stil
Theorie und Methodik
- Indikation, Analyse, Interventionsinstrumente und Techniken zur spezifischen Arbeit mit Paaren
- Zyklen in Paarbeziehungen - Wachstum und Krisen - Intimität und Sexualität
- Instrument weiblich-männlicher Co-Therapie
- Krisen- und Konfliktbewältigungsstrategien in Paarbeziehungen
- Feministische Familentherapie
Selbsterfahrungsinhalte dazu:
- Meine Rolle und Funktion als Frau/Therapeutin als Mann/Therapeut in schwierigen Situationen und Krisen
Theorie und Methodik
- Spezifische Familiensysteme:
- Adoptiv- und Pflegefamilien
- Zusammengesetzte Familien
- Psychosomatische Systeme
- psychiatrische Systeme
- Systeme mit chronischen Krankheiten
- Suchtsysteme
- suizidale Systeme
- Gewalt- und Mißhandlungssysteme
- Mißbrauchssysteme
- Familien mit behinderten Kindern
- Indikation
- Analyse
- Interventionsinstrumente und Techniken.
Selbsterfahrungsinhalte dazu:
- Meine Rolle und Funktion als Therapeut/Therapeutin in schwierigen Situationen und Krisen.
Familienrekonstruktion
Familienrekonstruktion ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Beziehung zur eigenen Herkunft anzusehen und zu verändern.
Das Bild der Eigenen Herkunftsfamilie kann sich auf diese Weise erneuern, vertiefen, erweitern und verändern. So bietet sich die Chance, Entfremdung aufzuheben, in Versöhnung neue eigene Grenzen zu finden und nährende, lebensbejahende Verwurzelung zu erfahren.
Lernorganisation
Ausgehend vom Menschenbild der humanistischen Psychologie steht am Anfang des Lernprozesses die Analyse von Beziehungssystemen, die Vermittlung des theoretischen Rahmens sowie die Erarbeitung möglicher Instrumente und Techniken.
Die Einschätzung solcher Beziehungssysteme und der Entwurf von Veränderungsstrategien wird ebenso trainiert wie konkrete Interventionen auf bestimmte Veränderungs- und Wachstumsprozesse hin.
Die Ziele des Lernprozesses sind Kompetenzen in der Veränderung und Entwicklung von Beziehungssystemen zu entwickeln. Dabei werden die Erfahrungen aus der eigenen Herkunftsfamilie als wichtige Kompetenz mit einbezogen, organisiert als Selbsterfahrungseinheiten.
Durch theoretische Vermittlung, praktische Demonstration therapeutischen Verhaltens, Life-Arbeit mit Familiensystemen und in therapeutischen Simulationseinheiten werden die TeilnehmerInnen angeleitet, therapeutische Verhaltensweisen in Systemen zu entwickeln.
Intervision und Supervision in den vertrauten Peergruppen anhand konkreter Aufgabenstellungen geben den Rahmen für intensives Erprobungs- und Trainingshandeln, für offene Diskussion und Selbsterfahrung.
Zeitlicher Rahmen
Umfang
Die Ausbildung zum Systemischen Familien- und Paartherapeuten dauert ca. 1½Jahre
Vorausgesetzt wird der Abschluß «Systemisch Arbeiten und Beraten» (600 Ue)
Die Weiterbildung umfasst:
insgesamt 6 Seminarblöcke in 2-3 monatigen Abstand in:
Theorie und Selbsterfahrung (gesamt 260 UE)
140 UE | 3 Seminarblöcke á 3 Tage und 2 Seminarblöcke á 5 Tage
80 UE | 1 Seminarblock Selbsterfahrung / Familienrekonstruktion
40 UE | Vorbereitung auf die Rekonstruktion
Supervision / Intervision ( gesamt 120 UE)
60 UE | 10 Tage Supervision á 6 UE
60 UE | 10 Tage Intervision á 6 UE
Beides findet in Kleingruppen statt.
Die konkrete Arbeit mit den Systemen wird auch als Livesupervision von erfahrenen SupervisorInnen supervidiert.
Literaturarbeit ( gesamt 60 UE)
60 UE | Von den TeilnehmerInnen wird ein umfangreiches Studium relevanter Literatur erwartet
Unter Supervision durchgeführte, dokumentierte Praxisstunden ( gesamt 130 Ue -Praxiseinheiten-)
Für die Anerkennung als Systemische/r Therapeut/In DGSF werden 200 nachgewiesene Praxisstunden
Systemische Beratung bzw. Therapie gefordert. 70 dokumentierte Praxisstunden liegen mit dem Abschluss
des Basiskurses "Systemisch Arbeiten und Beraten" bereits vor.
Insgesamt 1.170 UE
Blockzeiten
· Block 1: 27.08. bis 29.08.2010
· Block 2: 21.11. bis 26.11.2010 Seminarhaus
· Block 3: 11.02. bis 13.02.2011
· Reko: 15.04. bis 22.04.2011 Familienrekonstruktion
Seminarhaus
· Block 4: 17.06. bis 19.06.2011
· Block 5: 04.09. bis 09.09.2011 Seminarhaus
Hamburg: Fr. 16.00-20.00 Uhr, Sa. 9.00-18.00 Uhr, So. 9.00-13.30 Uhr
Babke: Anreise ab 17.00 Uhr, Kursbeginn 19.00 Uhr / Abreise ca. 15:00 Uhr
Besonderes
Bildungsurlaub kann auf Anfrage beantragt werden
Teilnahmebedingungen
Die Teilnahme an der Ausbildung zur Systemischen Therapeutin setzt den Abschluß des Programms «Systemisch Arbeiten und Beraten»/HISW oder vergleichbare vom HISW anerkannte Weiterbildungen voraus. Weiterhin setzt die Teilnahme FH-Abschluß oder eine vom HISW als gleichwertig anerkannte Qualifikation voraus.
Mehrjährige Praxiserfahrung ist erwünscht. Der eigene Tätigkeitsbereich sollte die Arbeit mit Systemen enthalten.
Zusammenfassung:
Die Erteilung des Zertifikats «Systemische Familien- und PaartherapeutIn» setzt voraus
- Abschluß des Weiterbildungskurses «Systemisch Arbeiten und Beraten».
- Regelmäßige Teilnahme an den Blockseminaren; Versäumtes muß in einer anderen Gruppe nachgeholt werden.
- Regelmäßige Teilnahme an den Peergruppen-Arbeitstreffen.
- Regelmäßige Teilnahme an der Supervision.
- Live Arbeit mit einem System
- Video - Supervision
- Schriftliche Darstellung der therapeutischen Arbeit mit zweiFamilien-Systemen
- Abschlussarbeit
Kosten und Finanzierung
Kosten
€ 3860,00
Zusätzlich Übernachtung und Verpflegung im Seminarhaus ausserhalb Hamburgs
Zahlungsmodus
1. Rate bei Anzahlung / € 80,00
2. Rate am 27.08.2010 / € 540,00
3. Rate am 19.11.2010 / € 540,00
4. Rate am 11.02.2011 / € 540,00
5. Rate am 15.04.2011 / € 540,00
6. Rate am 15.05.2011 / € 540,00
7. Rate am 17.06.2011 / € 540,00
8. Rate am 02.09.2011 / € 540,00
Letzte Aktualisierung: 21.07.2009

hisw.de

