Systemische Supervision, Coaching und Organisationsentwicklung 2010-2012

- Petra Rechenberg-Winter

- Reinert Hanswille

- Ursula Wolter-Cornell

- Stefan Öfner-Py
Untertitel
- 2010 - 2012
Die Weiterbildung ist als Supervisionsausbildung durch die DGSF anerkannt.
Unser Motto für diese Weiterbildung ist:
"Unsere Gesellschaft braucht Originale, keine Kopien. Wir unterstützen Sie auf diesem Weg."
Leitung
Petra Rechenberg-Winter: Dipl. Pädagogin und Psychologin, Approb. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Systemische Familientherapeutin (DGSF),
Supervisorin (DGSF, DGSv), Lehrtherapeutin (DGSF), Kommunikationswirtin (GEP), Mediatorin (BM), Ausbildungsmediatorin (BM beantragt)
Reinert Hanswille: Dipl. Päd., Institutsleiter ifs, Systemischer Supervisor und Organisationsberater, Lehrender Therapeut und lehrender Supervisor (DGSF), Supervisor DGSv.
Dozent/Innen
Systemische Familientherapeutin (DGSF), Leiterin des HISW, Supervisorin (DGSF), Lehrtherapeutin (DGSF), Europäisches Zertifikat für Psychotherapie (ECP)
Stefan Öfner-Py: Wirtschaftsingeneur, Organisationsentwicklung und Beratung in der Unternehmensberatung Wollsching-Strobel und bei Consens.
Supervisoren (DGSF und DGSv-anerkannt)
Werden während der Ausbildung genannt.
Ausschreibung als PDF zum Download
Unsere Theorie
Unsere Theorie
Systemische Supervision erweitert die individuelle und fallbezogene Beratung hinsichtlich der Rollen und Funktionen aller Beteiligten in Teams und Organisationen. Sie beleuchtet das Zusammenwirken und die Interaktionen unterschiedlicher Subsysteme. Als Aufbau einer komplexen Konsultationsentwicklung, die vom hilfesuchenden Mitarbeitern oder Leiter/Leiterin ausgeht, entfaltet sie die die Ressourcen des Systems durch eine ganzheitliche Problemanalyse und mittels geleiteten Kommunikationsprozess. Ihr Interesse ist die Entwicklung und Umsetzung von Lösungen.
Ziel der Supervision ist die Verbesserung der Lebensqualität und Steigerung der Produktivität der Organisation/des Unternehmens. Eine Voraussetzung dieses Ziel zu erreichen ist u.a. die supervisorische Unterstützung zur Bereicherung der Kommunikation und Kooperation.
Unsere grundlegenden Theorien sind die systemische Gedankenwelt und lösungsorientierte Konzepte der Kurzzeittherapie, Ideen aus dem NLP und der Organisationsentwicklung. Der Konstruktivismus mit seinen unterschiedlichen Ausformungen bildet unsere vorherrschende Sichtweise. Doch bleibt für uns maßgebend, nicht einer Richtung oder Schule den Vorrang zu geben, sondern einen gewissermaßen „respektlosen“ Umgang mit ihnen zu üben. Wir gehen im Sinne der systemischen Theorie davon aus, dass es immer mehrere Beschreibungen von Wirklichkeit gibt. Wir nutzen die unterschiedlichsten theoretischen und methodischen Konstrukte im Sinne eines „Steinbruchs“, um auszuwählen, was hilfreich erscheint und unterstützen Ausbildungskandidaten in dem Prozess, ihr eigenes Supervisons - Profil zu finden.
Jedes Individuum, jeder Betrieb und jede Organisation ist einzigartig. Um ihnen gerecht zu werden muss ein jeweils spezifischer Zugang und eine einzigartige Problemlösung gefunden werden. Das notwendige Handwerkszeug, um den unterschiedlichen Wirklichkeiten gerecht werden zu können, vermitteln wir, indem wir uns an unterschiedlichen theoretischen und methodischen Richtungen orientieren.
Zielgruppe
Zielgruppen
Die Weiterbildung richtet sich an Kolleginnen und Kollegen, die ihr praktisches Wissen im alltäglichen Umgang mit Systemen vertiefen und sich in ihrer Professionalisierung weiter entwickeln wollen. Angesprochen sind:
Psychologen, Ärzte, Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, soziale Suchtberater, Theologen, Soziologen etc. aus dem Bereich der psychosozialen Versorgung und Bildungsarbeit mit einer therapeutischen Zusatzausbildung. Systemische Therapeuten, Therapeutinnen und Familientherapeuten/innen mit mindestens zweijähriger beruflicher Praxis in diesem Feld. Angesprochen sind ferner Therapeuten/innen mit anderen therapeutischen Ausbildungen, die Interesse am systemischen Denken und Handeln haben.
Zulassungsvoraussetzungen
Um an der Weiterbildung teilzunehmen, sollten sie sich für Prozesse und Veränderungen interessieren, neugierig auf Menschen und Gruppen sein und Respekt vor den Menschen haben.
Teilnahmevoraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium oder Fachhochschulstudium. Eine abgeschlossenen Weiterbildung in Systemischer Familientherapie/Systemtherapie oder eine vergleichbare Weiterbildung.
Sie erhalten ein Institutszertifikat wenn Sie neben diesen Bedingungen auch die Praxismodalitäten der Weiterbildung erfüllen.
Wenn Sie darüber hinaus ein Zertifikat des DGSF oder des DGSv erwerben wollen, sind zusätzlich die folgenden Bedingungen zu erfüllen.
Für Teilnehmer/Innen die eine Anerkennung des Dachverbandes DGSF anstreben gelten folgende Aufnahmebedingungen:
- Anerkennung als Familientherapeut/in-, systemische/r Therapeut/in oder Systemische Beraterin (DGSF) oder ein gleichwertiger Abschluss in einem anderen Verfahren mit dem zusätzlichen Nachweis fundierter systemtheoretischer Kenntnisse sowie der Anwendung systemischer Konzepte in der Arbeit.
- Praktische Tätigkeit. Insgesamt fünf Jahre Berufserfahrung. In den letzten fünf Jahren mind. 30 Sitzungen Supervision bei einem von der DGSF anerkannten Supervisor.
- In der Regel zwei Jahre Berufserfahrung nach Abschluß der Weiterbildung in Beratung oder Therapie.
- Möglichkeit und Verpflichtung zur supervisorischen Arbeit mit Einzelnen, Teams, Gruppen, Institutionen, Organisationen während der Weiterbildung.
- In der Regel Hochschul- oder Fachhochschulabschluß im Bereich der Humanwissenschaften.
Für Kolleginnen und Kollegen die einen DGSv Anerkennung anstreben gelten folgende Bedingungen:
- Abschluss Fachhochschule Sozialpädagogik/Sozialarbeit, Sozialwesen oder humanwissenschaftlicher Hochschulabschluß
- Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung
- Mindestens 30 Sitzungen Supervision bei anerkannten DGSv Supervisoren (Ausnahmen können im Einzelfall anerkannt werden) in den letzten 5 Jahren vor Kursbeginn in zwei unterschiedlichen Supervisionsformaten, davon ein Prozeß als Einzelsupervision.
- Abschluß einer Systemtherapeutischen Weiterbildung (3 Jahre) oder einer im Weiterbildungsregister des DGSv aufgeführten Weiterbildung.
Ausbildungsorganisation und Ziele
Weiterbildungsdauer: ca. 2 Jahre, gegliedert in:
· 2 Seminarblöcke mit je 5 Tagen (100 UE)
· 1 Seminarblock mit je 4 Tagen ( 40 UE)
· 2 Seminarblöcke mit je 3 Tagen ( 60 UE)
· 5 Seminarblöcken mit je 2 Tagen (100 UE)
- 15 Sitzungen Lehrsupervision als Einzelsupervision a 2 Ue (DGSv) alternativ 30 Ue Gruppensupervision (DGSF)
- 7 Tage Lehrsupervision als Gruppensupervision je 10 Ue
- 12 Intervisionstage je 8 Ue
- 100 Sitzungen Lernsupervision (Eigene supervisorische Praxis). Diese sollen in wenigsten 5 Fällen durchgeführt werden wovon nur einer eine Einzelsupervision sein soll.
- Teilnehmende der Einzelsupervision erstellen eine schriftliche Auswertung ihres Lehrsupervisionsprozesses, die der Lehrsupervisor/in vorgelegt wird.
- Erstellung einer Abschlußarbeit, die sich mit Fragen der Anwendung und Konzeption von Supervision beschäftigt.
- Teilnahme am Abschlußkolloquium
Ziele der Weiterbildung:
- Auf der Basis der persönlichen und professionellen Ressourcen eine Identität als systemische/r Supervisor/in und Organisationsberater/in zu entwickeln und sich in Supervisionsprozessen als qualifizierte/r SupervisorIn erfahren.
- Einen individuellen supervisorischen Stil entwickeln, der die persönlichen Stärken berücksichtigt und Zufriedenheit in der alltäglichen Berufspraxis ermöglicht.
- Systemisch supervisorische Ideenwelten kennen lernen, in der Praxis erfahren und selber anwenden lernen.
- Die eigenen Ressourcen als kreatives, persönliches und supervisorisches Potential erkennen und einsetzen lernen.
- Die Vielfältigkeit systemisch supervisorischer Interventions- und Arbeitsformen sowie andere Handlungsmodelle (Psychodrama, NLP, Gestalt) kennenlernen und situationsadäquat einsetzen.
- Sich in den unterschiedlichsten supervisorischen Settings, Einzelsupervision, Teamsupervision, Gruppensupervision und Organisationssupervision zu Hause fühlen.
Fortbildungsinhalte
Kontinuierliche Elemente während der Weiterbildung:
- Die Entwicklung der eigenen Supervisoren- und Organisationsentwicklerpersönlichkeit ist ein durchgehendes Thema in allen Blockseminaren.
- Feste Bestandteile der Blockseminare sind Coachinggruppen, die sich bei jedem Blockseminar neu bilden und den persönlichen Lernprozess unterstützen sollen.
- Die kontinuierliche Begleitung des Prozesses der Ausbildungs- und Lerngruppe als analoges Lernfeld für Supervisionsprozesse ist ein wichtiger Bestandteil.
- Während der Blockseminare dient ein Abend dazu, aktuelle Fragestellungen der TeilnehmerInnen aus dem beruflichen oder privaten Umfeld zu bearbeiten.
- Die begleitende Supervision dient der Lehrsupervision und der Supervision der Supervisoren.
- Neben Ideen und Methoden aus Familien- und Systemtherapie kommen Psychodrama, NLP, Hypnotherapie und Gestalttherapie zum Einsatz
- Mediationstechniken sind Grundlage der Konfliktmoderation
- Während der Blockseminare ist das Supervisoren - Training ein zentrales didaktisches Mittel zum Erlernen und Erfahren supervisorischer Kompetenz.
- Neben der Ausbildungsleitung stehen Gastdozenten in den Blockseminaren zur Verfügung. In der Lehrsupervision die Lehrsupervisorinnen u. Lehrsupervisoren.
Inhalte der Blockseminare
1. Kursabschnitt
Adaption der systemischen Theorie für die Arbeit in der systemischen Supervision und Organisationsentwicklung an Hand familientherapeutischer Schulen und systemtherapeutischer Handlungsansätze in einem erlebnis- und erfahrungsorientierten Lernprozess (analoges Lernen). Dabei sollen die unterschiedlichen beruflichen Ressourcen der TeilnehmerInnen aus ihren Berufserfahrungen und Weiterbildungserfahrungen angesprochen werden. Ziel ist hierbei auch die Entwicklung gemeinsamer Fachtermini und eine lernfördernde Beziehungsstruktur in der Kursgruppe (Joining) und das Erlernen supervisorischer Techniken und Haltungen.
Entwicklung des individuellen Supervisorenprofils auf der Basis der verinnerlichten familiären Ressourcen, der erfahrenen systemischen, therapeutischen Orientierung, der Reflexion, der aktuellen, privaten und beruflichen Beziehungsstrukturen, sowie der Dynamik der Kursgruppe. Der erste Kursabschnitt will Ideen für die individuelle Lernstrategie anregen und Orientierungshilfe für den professionellen Standpunkt geben.
1. Blockseminar 3 Tage (Petra Rechenberg-Winter)
Orientierungsphase und Entwicklung des Zielspektrums
Kennenlernen, Etablierung der Kursgruppe als Arbeitsinstrument, Kennenlernen der Rahmenbedingungen der Fortbildung, Entwicklung von Fragestellungen für den Einzelnen und das Kurssystem, Konzipierung eines Entwicklungs- und Ressourcenspektrums für die Fortbildung. Erarbeitung eines 1. Weiterbildungskontraktes.
Vom Kontakt zum Kontrakt:
Akquise und Auftragsklärung in Beratungsprozessen
2. Blockseminar 5 Tage (Petra Rechenberg-Winter, Ursula Wolter-Cornell)
Systemische Grundideen und ihre Relevanz für die Supervision
Vom Problem zur Lösung; Allparteilichkeit und Neutralität; Erzeugen sozialer Wirklichkeit; Zirkularität; Wachstumsorientierung und Ressourcenorientierung; Symptomträger, Kundenorientierung, Rekursivität, Verstörung etc.
Systemische Interventionen I
Hypothesenbildung, Zirkuläres Denken, systemisches Fragen (Zirkuläre Fragen, Unterschiedsfragen, Motivationsfragen, Zielfragen, Skalierungsfragen, Fragen zur Wirklichkeits- und Möglichkeitskonstruktion etc.), Reflektierendes Team
Supervisor/innen-Training
3. Blockseminar 2 Tage (Petra Rechenberg-Winter)
Systemische Supervision:
Auftragsfindung, Zielorientierung in der Supervision, institutioneller Kontext der Supervisanden bzw. die Supervisandengruppe als identifizierter Patient, Zeitgestaltung, Top-down Vernetzung, die Bedeutung der fließenden Symptomträgerkonstellationen.
Systemische Interventionen II
Reframing, Stockwerksarbeit, Skulpturen, Organisationsaufstellungen, Hausaufgaben, Rollentausch, Arbeit mit Metaphern, Geschichten und Filmen; paradoxe Interventionen, reflektierendes Team.
Supervisor/innen-Training
4. Blockseminar 3 Tage (Petra Rechenberg-Winter)
Konfliktmanagement:
Mediation, Ecogramm, Moderation von Arbeitskonflikten.
Supervisor/innen-Training
2. Kursabschnitt
Vermittlung systemischer Interventionsstrategien in Beratung und Supervision. Hierbei soll die Fähigkeit gelernt werden, sich auf Supervisionsprozesse einzulassen, sie zu diagnostizieren und durch gezieltes Eingreifen Veränderung zu bewirken. Durchführung eigener Supervisionsprozeße.
Entwicklung der Beraterpersönlichkeit und der Rollenflexibilität als Supervisor. Rolle und Position in Gruppen, Entwicklung von Stärkenprofilen, Sicherheit in Konflikten. Dies sind Fähigkeiten, die in diesem Kursabschnitt gefördert und erworben werden sollen.
5. Blockseminar 5 Tage (Reinert Hanswille)
Projektmanagement: Instrument für die Supervision und die Organisationsentwicklung, Mediationskonzepte in der Supervision und in unterschiedlichen Settings, Grundbegriffe des Projektmanagement, Projekttypen und -arten, Projektarbeit im Nonprofit und Profitbereich, Hierarchie und Chaos im Projektmanagement. Projektphasen Projektauftrag, Projektstart, Projektsteuerung, Projektanbahnung, Projektcontrolling. Konfliktmanagement in Projekten
Spezielle Themen der Supervision:
Umgang mit Widerstand, Co-Beratung, Selbstsupervision (im Prozess), Übertragung und Gegenübertragung im Beratungsprozess, Arbeit mit stressbelasteten Systemen
OE- Prozesse im Non – Profitbereich:
Ein Phasenmodell für OE-Prozesse (Orientierungsphase, Situationsklärung, Zielfindung, Steuerungsstruktur, Informationen des Gesamtsystems, Zielarbeit, Absicherung des Prozesses), Analoge Verfahren im Rahmen der Prozessberatung, Kommunikation als Schlüsselfaktor der Organisationsentwicklung.
Übergänge von der Supervision zur Organisationsentwicklung:
Instrument der Supervision in der OE, Gleichheiten und Unterschiede von Supervision und Organisationsentwicklung, OE in Psychosozialen- und Wirtschaftsunternehmen.
Supervisor/innen-Training
6. Blockseminar 2 Tage (Petra Rechenberg-Winter)
Einzelsupervision und Coaching:
Von der Einzelsupervision zum Coaching, Rahmenbedingungen von Coaching, Unterschiedliche Modelle in Einzelsupervision und Coaching, Zielfindung und Auftragsklärung, wie man nicht abgeschossen wird, Einzelsupervision und Coaching als Unterstützung von Führungs- und Leitungsaufgaben, systemische Ideen in der Beratungsarbeit mit Einzelnen, internes - und externes Coaching, Arbeit mit stressbelasteten Kunden, Grenzen von Einzelsupervision und Coaching, Interventionsstile in der Einzelsupervision und Coaching, Einzelsupervision und Coaching als Instrument der Organisationsentwicklung. Technik und Methodentraining, Interventionen für Einzelne, das innere System als Bezugskontext.
Supervisor/innen-Training
7. Blockseminar 2 Tage (Stefan Öfner-Py)
Systemische Organisationsentwicklung
Systemische Organisationsentwicklung im Spannungsfeld zwischen fachlicher Effizienz und betriebswirtschaftlicher Effektivität, Unternehmensphilosophie, Kulturentwicklung, Strategie, Großgruppentechniken, Leitbild Prozessgestaltung der Organisationsentwicklung, Zirkuläre Gleichzeitigkeit von Interventions- und Innovationsstrategien, Systemische OE als Prozess- und Expertenberatung, Phasen systemischer Organisationsberatung
Interventionen in der Organisationsentwicklung
Interventionsstrategien in der Organisationsentwicklung, Geschichten als Interventionen, Intergruppenübungen, Organisationsaufstellungen, Organisationsreduktion, Arbeiten mit unterschiedlichen Hierarchieebenen, Arbeit mit Ritualen.
Großgruppentechniken in der OE, Systemische Ideen für den Abschluss; Arbeiten mit Ritualen, Abschlussrituale, Erfolgskontrolle durch fortschreibende Evaluation.
Ausbau der beruflichen Feldkompetenz in der Supervision von Gruppen und Organisationen (Leitungs- und Führungsgremien, Projektgruppen, Institutionen, Verbänden, Arbeitsgruppen etc.). Feldforschung und die Entwicklung neuer Kooperationsmodelle werden angeleitet, um mit dem gelernten systemischen Denken und Handeln in der beruflichen Wirklichkeit von Supervision und Organisationsentwicklung Fuß zu fassen.
Anleitung zur systemischen Konsultation als spezifischer Interventionsbereich der Organisationsentwicklung im Profit- und Nonprofit Bereich.
Die Entwicklung des Beraterprofils. Die biographisch gewachsenen Potenzen und die berufliche Perspektive sind Grundlage für die Entscheidung auf einem Weg zu einem individuellen Supervisionsstil durch die Mischung der systemischen Schulen. Dieser Integrationsprozess von Authentizität und Kompetenz schließt am Ende der Weiterbildung mit der Erarbeitung einer Abschlussarbeit und der schriftlichen Auswertung der Lehrsupervision ab.
Supervisor/innen-Training
3. Kursabschnitt
Ausbau der beruflichen Feldkompetenz in der Supervision von Gruppen und Organisationen (Leitungs- und Führungsgremien, Projektgruppen, Institutionen, Verbänden, Arbeitsgruppen etc.). Feldforschung und die Entwicklung neuer Kooperationsmodelle werden angeleitet, um mit dem gelernten systemischen Denken und Handeln in der beruflichen Wirklichkeit von Supervision und Organisationsentwicklung Fuß zu fassen.
Anleitung zur systemischen Konsultation als spezifischer Interventionsbereich der Organisationsentwicklung im Profit- und Nonprofit Bereich.
Die Entwicklung des Beraterprofils. Die biographisch gewachsenen Potenzen und die berufliche Perspektive sind Grundlage für die Entscheidung auf einem Weg zu einem individuellen Supervisionsstil durch die Mischung der systemischen Schulen. Dieser Integrationsprozess von Authentizität und Kompetenz schließt am Ende der Weiterbildung mit der Erarbeitung einer Abschlußarbeit und der schriftlichen Auswertung der Lehrsupervision ab.
8. Blockseminar 2 Tage (Petra Rechenberg-Winter)
Die Persönlichkeit des Supervisors und seine Rollen:
Arbeit mit der Berufsbiographie und den besonderen Ressourcen aus der Herkunftsfamilie für die zukünftige Berufsrolle, Bedeutung der Geschwisterkonstellation, Stärkenprofil durch das eigene geworden sein, Rollenanforderungen an die Supervisor/in. Berufrekonstruktion als Instrument in der Einzelsupervision und Teamsupervision zur Unterstützung der beruflichen Entwicklung.
Supervisor/innentraining
9. Blockseminar 4 Tage (Ursula Wolter-Cornell, P. Rechenberg-Winter)
Systemische Beratungsprozesse in Behörden.
Genderaspekt und Diversity-Management.
Musterwiederholungen in den unterschiedlichen Beratungssystemen.
Ausgewählte Fragestellung zu Beratungsprozessen.
Supervisor/innen-Training
10. Blockseminar 2 Tage (Petra Rechenberg-Winter)
Abschluss von systemischen Prozessen
Reflexion des eigenen Lernprozesses, Präsentation der Abschlussarbeit und
Abschlusskolloquium.
Feedbackprozesse der persönlichen und gemeinschaftlichen Lernprozesse.
Abschlusskolloquium
Hinweis: Entsprechend dem Prozessverlauf der Weiterbildung kann es zu inhaltlichen und personellen Veränderungen in Absprache mit den Teilnehmenden kommen.
LEHR- UND LERNSUPERVISION
Eigene Praxis- und Lernsupervision
Begleitend zum 2. und 3. Ausbildungsabschnitt ist die praktische Einübung systemischer Supervision und Organisationsentwicklung Bestandteil der Weiterbildung. Es empfiehlt sich in der Regel mit Einzel- Team- und Gruppensupervision zu beginnen, um bei der Umsetzung der systemischen Theorie in die eigene Praxis bessere und deutlichere Erfahrungen sammeln zu können. Im dritten Weiterbildungsabschnitt ist die Ergänzung der Praxis für den Bereich der Institutions- und Organisationsberatung/Supervision vorgesehen. Es wird empfohlen, die Supervisionspraxis zu wechseln, in Einzel- und in Co-Supervision zu arbeiten und die Praxisfelder zu variieren.
Lernsupervision für die DGSv und DGSF- Anerkennung
Die Ausbildungsteilnehmerinnen und Teilnehmer sollen im Rahmen der Weiterbildung 70 Sitzungen a mindesten 2 Stunden Supervision nachweisen. Der Nachweis erfolgt über Protokolle.
Es sollen mindesten 5 Supervisionsprozesse vorgelegt werden, davon soll einer mindestens 15 Sitzungen und ein weiterer 10 Sitzungen umfassen.
Lehrsupervision und Ausbildungssupervision
Lehrsupervision für die DGSv und oder DGSF- Anerkennung:
Innerhalb der Ausbildung sind 100 Ustd. Lehrsupervision vorgesehen.
Sie gliedern sich in 15 Sitzungen Einzellehrsupervision a 2 Ustd., sowie 7 Tage Gruppensupervision bei einem anerkannten Lehrsupervisor.
Zum Ende der Lehrsupervision erstellt der/die TeilnehmerIn eine schriftliche Auswertung die der/dem Lehrsupervisor/in vorgelegt wird. Die Lehrsupervisorin gibt der Ausbildungsleitung zum Abschluß der Ergänzungsausbildung eine Stellungnahme über die erfolgreiche Lern- und Lehrsupervision ab.
Intervision/Peergruppe
Während der gesamten Ausbildungszeit treffen sich die TeilnehmerInnen in regionalen Subgruppen zu 12 Intervisionstagen (zu je 8 Ustd.) treffen. Die Intervisionsgruppen sollen aus wenigsten 4 TeilnehmerInnen bestehen. Die Intervision dient der Begleitung der eigenen Supervisionspraxis und der Vertiefung der Lerninhalte, die während der Blockseminare bearbeitet wurden.
Termine
Termine
Block 1 / 15.10.-17.10.2010
Block 2 / 24.01.-28.01.2011 Seminarhaus
Block 3 / 08.04.-09.04.2011
Block 4 / 01.07.-03.07.2011
Block 5 / 19.09.-23.09.2011 Seminarhaus
Block 6 / 18.11.-19.11.2011
Block 7 / 24.02.-25.02.2012
Block 8 / 15.06.-16.06.2012
Block 9 / 06.09.-09.09.2012 Seminarhaus
Block 10/ 23.11.-24.11.2012
Hamburg (HISW):
- 1. Tag 09:00 Uhr bis 18.30 Uhr
- folgende 09:00 Uhr bis 18:30 Uhr
- letzter Tag 08.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Seminarhaus:
- 1. Tag (Anreise Seminarhaus ab 10.00 Uhr):
11:00 - 21:15 Uhr - folgende Tage: 09:00 - 19:00 Uhr
- 5. Tag: 08:00 - 16:00 Uhr
Die Termine für die Supervisionsseminare werden bei Weiterbildungsbeginn bekannt gegeben.
Die Anmeldung verpflichtet zur Bezahlung aller Raten, auch wenn Teile der Kursreihe nicht besucht werden, es sei denn, der Vertrag wurde mit halbjähriger Kündigungsfrist gekündigt. Bis Ablauf der Kündigungsfrist sind die anteiligen Raten zu zahlen.
Hinweis:
PsychotherapeutInnen erhalten Fortbildungspunkte der PKT Hamburg für die gesamte Lehrsupervision (100 Punkte)
Finanzierung
Kosten
Die Gesamtkosten belaufen sich auf € 7.160,00
Die Aufnahme- und Abschlussgebühr beträgt je € 100,00 und ist im Gesamtpreis enthalten.
Die Raten werden per Einzugsermächtigung eingezogen.
Zahlungsmodus:
- Rate € 80,00 bei Anmeldung
- Rate € 516,00 am 15.10.2010
- Rate € 860,00 am 24.01.2011
- Rate € 344,00 am 08.04.2011
- Rate € 516,00 am 01.07.2011
- Rate € 860,00 am 19.09.2011
- Rate € 344,00 am 18.11.2011
- Rate € 344,00 am 24.02.2012
- Rate € 344,00 am 15.06.2012
- Rate € 688,00 am 06.09.2012
- Rate € 344,00 am 23.11.2012
sowie 10 Raten á. € 192,00 für Supervision -Termine werden im Kurs bekannt gegeben- inkl. Aufnahme- und Abschlussgebühr
Die Kosten für die Unterbringung und Verpflegung im Seminarhaus „Ferienhäuser Freiraum Babke, Babke 27 a, 17252 Roggentin“ werden gesondert in Rechnung gestellt.
Abschluß
Abschluß
Allen Kursteilnehmern wird die Möglichkeit gegeben, bis zum Abschluß an allen Lern- und Lehrveranstaltungen teilzunehmen.
Das ifs/HISW - Zertifikat als „Systemische/r Supervisor/in und Organisationsberater/in erhalten alle Kursteilnehmer, die über die regelmäßige Teilnahme hinaus folgende Lernschritte erreicht haben:
- Erarbeitung der schriftlichen Auswertung des Lehrsupervisonsprozeßes.
- Durchführung von mindestens fünf systemischen Supervisionsprozeßen mit mindestens 100 Stunden mit Einzelnen, Gruppen, Teams, Organisationen (davon nicht mehr als eine Einzelsupervision). Die Praxiseinheiten können bis zu zwei Jahren nach Ausbildungsende absolviert werden.
- Schriftliche Abschlußarbeit als Einzel- oder Gruppenarbeit. Sie soll sich mit Fragen der Konzeption und Anwendung von Supervision beschäftigen
- Teilnahme am Abschlusskolloquium. Gegenstand des Abschlusskolloquiums ist die Abschlußarbeit und der Entwicklungsprozeß der Supervisorenpersönlichkeit.
- Die Teilnehmerin/der Teilnehmer erhält eine qualifizierende Abschlussbescheinigung je nach erbrachten Leistungsnachweisen.
Die Ausbildung schließt bei Erfüllung der Abschlusskriterien mit dem Zertifikat als Systemische/r Supervisor/in und Organisationsberater/in ab.
Ziel der Ausbildung bei entsprechender Vorqualifizierung ist die Anerkennung zum Supervisor DGSv oder/und DGSF.
Bildungsurlaub kann auf Anfrage für Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen beantragt werden.
Letzte Aktualisierung: 17.02.2010

hisw.de