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Rahmen

"Zwischen Vergangenheit und Zukunft -
Systemische Dimensionen der Zeit"

19. wissenschaftliche
Jahrestagung der DGSF
in Hamburg

Universität Hamburg, 19. - 21.09.2019

Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (SFT 19.1)

Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie SFT 19.1

Elisabeth Onnasch
Antje Randow-Ruddies
Susanne Vormbrock-Martini
Ursula Wolter-Cornell
Katharina Kautzsch
Anne Marlene Siewertsen
André Kleuter

Kursteam:

 

Elisabeth Onnasch

  • Diplom Psychologin
  • Systemische Therapeutin/Familientherapeutin (DGSF)
  • Systemische Supervisorin (DGSF)
  • Lehrende für Systemische Therapie und Beratung (DGSF)
  • Heilpraktikerin für Psychotherapie
  • Physiotherapeutin
  • Sport-, Gymnastiklehrerin/ Bewegungstherapeutin

 

Antje Randow-Ruddies

  • Lehrende für Systemische Beratung (DGS)
  • Systemische Beraterin (DGSF)
  • Systemische Supervisorin (DGSF)
  • Systemische Familientherapeutin (DGSF)
  • Hypnotherapeutin (M.E.G.)
  • NLP-Master (DVNLP e.V.)
  • Sozialpädagogin

 

Susanne Vormbrock Martini (Referentin)

  • Lehrerin und Heilpädagogin
  • Systemische Therapeutin / Familientherapeutin (DGSF)
  • Systemische Supervisorin (DGSF)
  • Zertifikat für Lehrende (DGSF)
  • Europäisches Zertifikat für Psychotherapie (ECP)

 

Ursula Wolter-Cornell (Referentin)

  • Sozialwissenschaftlerin
  • Systemische Therapeutin / Familientherapeutin (DGSF)
  • Systemische Supervisorin (DGSF)
  • Zertifikat für Lehrende (DGSF)
  • Organisationsberaterin
  • Europäisches Zertifikat für Psychotherapie (ECP)

 

Dr. Stephan Marks (Referent)

  • Sozialwissenschaftler / Supervisor
  • Autor / Fortbildner / Gründungsmitglied des Freiburger Instituts für Menschenrechtspädagogik

 

Katharina Kautzsch (Referentin)

  • Diplom-Psychologin
  • Systemische Therapeutin / Familientherapeutin (DGSF)
  • Hypnotherapeutin (MEG)
  • Systemische Supervisorin, Coachin und Organisationsberaterin (DGSF)
  • Lehrende für Systemische Beratung und Therapie (DGSF)
  • Heilpraktikerin für Psychotherapie

 

Anne Marlene Siewertsen (Supervision)

  • Heilpädagogin
  • Frühförderin VIFF
  • Heilpraktikerin für Psychotherapie
  • Systemische Beraterin (DGSF)
  • Systemische Therapeutin / Familientherapeutin (DGSF)
  • Systemische Supervisorin (DGSF)
  • Traumapädagogin/Traumazentrierte Fachberaterin (DeGPT/BAG-TP)

 

André Kleuter (Supervision)

  • Dipl. Sozialpädagoge
  • Systemischer Therapeut/Familientherapeut (DGSF)
  • Systemischer Coach (DGSF)
  • Systemischer Supervisor (DGSF)
  • Lehrender für Systemische Beratung (DGSF)
  • Heilpraktiker für Psychotherapie

 

Änderungen vorbehalten.

Teilnahmeinformationen

Teilnahmeinformation

  • Kursorte:
    • HISW
      Bargteheider Straße 124
      22143 Hamburg

    • Seminarhaus außerhalb Hamburgs
      Seminarhaus Freiräume GbR, Alsen 30, 25590 Osterstedt

  • Weiterbildungsgruppengröße: max. 20 TeilnehmerInnen.

  • Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt schriftlich, per Fax, E-Mail oder Buchungsformular

Ausschreibung als PDF zum Download

Teilnahmebedingungen / Lernorganisation

Akkreditierte Weiterbildung der DGSF

Sie verfügen  nach Abschluss dieser WB über die Kompetenzen, neue komplexe Aufgaben als systemische BeraterIn und TherapeutIn zu bearbeiten, beraterische bzw. therapeutische  Prozesse eigenverantwortlich zu steigern sowie die Fähigkeit Ihr klinisch-praktisches Handeln theoretisch zu begründen und mit Ihrer wissenschaftlichen Grundausbildung zu vernetzen.

 

Institutsphilosophie

Wir sind der Unantastbarkeit der Menschenwürde verpflichtet. Unsere Weiterbildungen leben von Vielfalt, Akzeptanz von Unterschiedlichkeit, Wertschätzung und Respekt.

Die Einsicht, dass jeder Mensch Konstrukteur seiner eigenen Wirklichkeit ist, leitet uns, in dem wir die Erklärungen, Erkenntnisse und Kompetenzen unserer Klienten respektvoll nutzen, um individuelle und familien-spezifische Veränderungen zu initiieren.

Wir führen interdisziplinäre Diskurse und verstehen unsere Weiterbildung als bewegliches, sich ständig weiter entwickelndes System.

Wir fühlen uns grundsätzlich einem humanistischen Menschenbild verbunden und verstehen menschliches Handeln im gesellschaftlichen Kontext.

 

Eingangsvoraussetzungen

„Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF)“

1.

A)

Hochschulabschluss mit sozial-/humanwissenschaftlicher Ausrichtung *

- und psychosoziale Praxiserfahrungen

 

*Hochschulabschlüsse sind Bachelor-, Master-und Staatsexamensabschlüsse aller Universitäten, Fachhochschulen und dualen Hochschulen.

 

oder

B)

ein qualifizierter Berufsabschluss im psychosozialen Bereich (mind. 3-jährige Berufsausbildung)

- und mind. 3-jährige Berufstätigkeit im psychosozialen Bereich

- und zusätzlich eine abgeschlossene beraterische oder therapeutische Aus-/ Weiterbildung im Umfang von mind. 200 UE

oder

ein qualifizierter Berufsabschluss im psychosozialen Bereich (mind. 3-jährige Berufsausbildung)

- und mind. 3-jährige beraterische und/oder therapeutische Berufstätigkeit im klinischen Kontext oder im Bereich Therapie/Familientherapie.

 

2. Möglichkeit zur Umsetzung Systemischer Therapie/Familientherapie und/

oder Systemischer Beratung während der Weiterbildung.

 

Abweichende Teilnahmevoraussetzungen bedürfen der Zustimmung der Institutsleitung.

 

Lern- und Kompetenzziele der Weiterbildung

Aufbauend auf den Ressourcen der Teilnehmenden vermitteln wir Fach- und Methodenkompetenz, theoretisches Wissen und Haltungskompetenz.

Die Teilnehmenden entwickeln Kompetenzen in der Veränderung und Entwicklung von Beziehungssystemen, in der Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit mit dem Ziel therapeutischer Wirksamkeit.

Zur Entwicklung einer systemischen TherapeutInnenpersönlichkeit werden folgende Aspekte durchgängig im Curriculum umgesetzt:

·         Sach- bzw. Fachkompetenz

·         Methodische Kompetenz

·         Persönlichkeitskompetenz

·         Prozess- Steuerungs- Kompetenz

·         Innovationskompetenz

·         Ganzheitlichkeit und Mehrperspektivität

·         Lehre und Lernen im zyklischen Prozessverlauf

 

Darüber hinaus wird die Sicherheit der eigenen Persönlichkeit durch eine intensive Auseinandersetzung mit den Erfahrungen aus dem eigenen Herkunftsfamiliensystem gefestigt.

 

Lehre und Lernen verstehen wir als zyklischen Prozessverlauf:

·         Als konkrete Erfahrung

·         Als reflektierendes Wahrnehmen

·         Als Erkenntnisse bilden

·         Als Einordnen in Bedeutungszusammenhänge, als Hypothetisieren

·         Als aktives Erproben von Hypothesen

          (nach David Kolb: Experimental Learning)

 

Demzufolge und aufbauend auf der Kenntnis unterschiedlicher individueller Lernstrategien enthält Lernen in unseren Weiterbildungen verschiedene Komponenten:

·         Theorievermittlung

·         Praktische Demonstration therapeutischen Handelns

·         Training von Interventionen und Prozesssteuerung, auch in Simulationen

·         Selbsterfahrung und Reflexion

·         Supervision, Praxistransfer

·         Intervision, kollegiale Beratung und Integration des Gelernten

 

Ziele

  • Die persönlichen Ressourcen nutzen zur Entwicklung einer professionellen Identität als Systemische/r  Berater/in, Systemische/r  Therapeut/in.
  • Systemische Ansätze, Kernpunkte, Theorie kennen und in der eigenen Praxis anwenden können.
  • Entwicklung einer lebendigen systemischen Grundhaltung und eines individuellen professionellen Stils.
  • Die eigene Herkunft als Potential für die eigene Persönlichkeit und den kompetenten professionellen Umgang nutzen können.
  • Vielfältige Methoden sich aneignen und kompetent einsetzen können.

 

Dauer/Umfang

Die Weiterbildung Systemische Therapie,  Beratung und Familientherapie dauert 3 Jahre und umfasst:

 

14 Weiterbildungsblöcke mit 600 Ue

Theorie und Methodik 300 Ue

Selbsterfahrung 150 Ue

Supervision 150 Ue

Intervision 150 Ue

Beratungs- & Therapiepraxis 200 Ue

Literaturarbeit 110 Ue

Vorbereitung Familienrekonstruktion 30 Ue

Insgesamt: 1090 Ue

 

Selbsterfahrung (150 Ue)

Begleitet den gesamten Kurs in allen Lernbestandteilen, besonders aber in der Familienrekonstruktion

 

Supervision (150 Ue)

Wird von 2 qualifizierten und DGSF-anerkannten SupervisorInnen durchgeführt. Sie dient der Vertiefung der Lerninhalte und der professionellen Entwicklung der Teilnehmenden. Die Supervision findet an die Theorieblöcke angekoppelt in der Gruppe statt.

 

Intervision-Peergrouparbeit (150 Ue)

In vertrauten Kleingruppen wird der Lernprozess mittels kollegialer Nach- und Vorbereitung sowie fallbezogener Praxisverschränkung vertieft. Die Intervisionsgruppentreffen finden selbstorganisiert zwischen den Kursblöcken in Kleingruppen statt.

 

Systemische Praxis ( 200 Ue)

Die Teilnehmenden führen während der 3 jährigen Weiterbildung 200 Sequenzen systemischer Beratung und Therapie unter Supervision durch, die mit Kurzprotokollen zu dokumentieren sind.

 

Zertifikat

„Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie“

Die erfolgreiche Teilnahme schließt ab mit einem Zertifikat.

Voraussetzungen:

  • Regelmäßige Teilnahme an allen Kursteilen
  • Eine Live plus zwei Video-Supervisionen oder zwei Live-Supervisionen
  • Nachweis 200 Ue systemischer Praxis
  • Vier schriftliche Dokumentationen von systemischen Therapien/Familientherapien, davon 1 mit mindestens 10 Sitzungen
  • Schriftliche Evaluation des Lernprozesses: Abschlussarbeit
  • Erfolgreiche Teilnahme am Abschlusskolloquium

 

Änderungen vorbehalten.

Genaue Informationen über die aktuellen DGSF Anforderungen finden Sie im Internet unter www.dgsf.org.

 

Inhalt

Grundmodul:

Block 1

Kennenlernen von Kurs und Personen, Systemische Grundlagen, Kernpunkte, Historie, Familie als System

 

Block 2

Prozessmodell Systemischer Familienberatung, Anliegen- und Auftragsphase, 2. Sitzung und Kontrakt, Vorbereitung Familienrekonstruktion

 

Block 3

Kurskontrakt, Peergroup-Bildung, Prozessmodell Familienberatung, Erstgespräche,  System Arbeitsplatz

 

Block 4

Raum und Grenzen als Thema in psychosozialer Beratung, Aspekte von Bindungstheorie und Resilienz

 

Block 5

Kommunikation und Gesprächsführung, Wendepunktanalyse, Entwicklungsflussmodell

 

Block 6

Aspekte von Paarberatung/Paartherapie, Thema Trennung, Persönliche Lernbilanz, Sucht/Suchtsysteme

 

 

Aufbaumodul:

Block 7

Stieffamilien, Kulturvielfalt, Kultursensibilität, neue Peergroup-Bildung

 

Block 8

Ethik Richtlinien, Arbeit mit Emotionen, Thema Scham

 

Block 9

Erzählungen in Therapie, Narrative und Metaphern, Gestaltdialog, Einführung in Theoriethemen, Eltern-Coaching, Ankerfunktion, Neue Autorität

 

Block 10

Einführung in die Ego-States, Therapeutisches Arbeiten mit persönlichen Anteilen, Psychosomatik und Selbstumgang

 

Block 11

Thema Gewalt und Missbrauch, Missbrauchssysteme,

Genderaspekte, Thema Sexualität, Datenschutz

 

Block 12

"Niemand ist alleine krank"

 

Block 13

Körpertherapeutische Interventionen, Abschied, Abschlusskolloquium

 

Block 14

Familienrekonstruktion (im Verlauf der Weiterbildung, vorzugsweise in 2021)

 

Änderungen vorbehalten

Zeitlicher Rahmen

 

Kurszeiten:

 

Grundmodul:

Block 1              24.05. – 26.05.2019

   

Block 2              23.08. – 25.08.2019

Supervision 1     n.n.

 

Block 3              11.11. – 15.11.2019 (langer Block)

Supervision 2     n.n.

 

Block 4              28.02. – 01.03.2020

Supervision 3     n.n.

 

Block 5              08.05. – 10.05.2020

Supervision 4     n.n.

 

Block 6              31.08. – 04.09.2020 (langer Block)

Supervision 5     n.n.

 

Aufbaumodul:

Block 7              11.12. – 13.12.2020

Supervision 6     n.n.

 

Block 8              26.02. – 28.02.2021

Supervision 7     n.n.

 

Block 9              11.06. – 13.06.2021

Supervision 8     n.n.

 

Block 10            03.09. – 05.09.2021

Supervision 9     n.n.

 

Block 11            10.12. – 12.12.2021  

Supervision 10   n.n.

 

Block 12             14.02. - 18.02.2022 (langer Block)

Supervision 11    n.n.

 

Block 13             06.05. - 08.05.2022 Abschluss

 

Block 14             Familienrekonstruktion, frei wählbar während der

                           Weiterbildung aus dem hisw Programm

                           (Empfehlung: Termin in 2021 wegen des Bildungsurlaubs)

 

Kurszeiten:

Hamburg   

Freitag und Sonntag: 09:00 – 17:00 Uhr

Samstag:09:00 – 17:45 Uhr

 

Lange Blöcke:

tgl. 09:00 – 17:45 Uhr

 

Supervision:   

16:00 – 20:00 Uhr (Fr)

09:00 – 17:45 Uhr (Sa) 

(Supervision 11: Sa. bis 13:00 Uhr,

gefolgt von Intervision)

 

Seminarhaus: FamReko

Anreise :     17.00 Uhr

Kursbeginn: 18.00 Uhr          

Abreise:      12.00 Uhr

 

Änderungen nach aktuellen Gegebenheiten bleiben vorbehalten.

 

Besonderes

Bildungsurlaub kann auf Anfrage für die langen Kursblöcke für Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen beantragt werden. 

Kosten und Finanzierung

Kosten

Die Gesamtkosten belaufen sich auf € 8.180,00. Es entstehen weitere Kosten für Unterbringung und Verpflegung für ein Blockseminar außerhalb Hamburgs.

 

Für die Zertifikatsausstellung erheben wir folgende Gebühr:

Zertifikat nach DGSF-Richtlinien:         € 100,00

 

Die Raten werden per SEPA-Basis-Lastschrift an den nachstehend aufgeführten Zahlungsterminen eingezogen.

 

Zahlungsmodus:

Raten              Nr.    Einzug               Betrag

            

Rate   1 bei Anmeldung  €  80,00

Rate   2 am 24.05.2018 € 330,00

Rate   3 am 23.08.2019 € 330,00

Rate   4 am n.n.            € 400,00

Rate   5 am 11.11.2019 € 600,00

Rate   6 am 28.02.2020 € 530,00

Rate   7 am 08.05.2020 € 330,00

Rate   8 am 01.07.2020 € 445,00

Rate   9 am n.n.            € 400,00

Rate 10 am 31.08.2020 € 600,00

Rate 11 am 01.10.2020 € 445,00

Rate 12 am 11.12.2020 € 530,00

Rate 13 am 26.02.2021 € 530,00

Rate 14 am 11.06.2021 € 530,00

Rate 15 am 03.09.2021 € 530,00

Rate 16 am 10.12.2021 € 530,00

Rate 17 am 14.02.2021 € 575,00

Rate 18 am n.n.            € 465,00

Gesamt: € 8.180,00

 

Block 14

Familienrekonstruktion (Termin aus Angebot frei wählbar, möglichst in 2019)

zzgl. Kosten für Unterkunft und Verpflegung im Seminarhaus Osterstedt

(Familienrekonstruktion)

€ 524,00 pro Person im Einzelzimmer

€ 454,00 pro Person im Doppelzimmer

 

Die Anmeldung verpflichtet zur Bezahlung aller Raten, auch wenn Teile der Kursreihe nicht besucht werden, es sei denn der Vertrag wurde mit halbjähriger Kündigungsfrist gekündigt. Bis Ablauf der Kündigungsfrist müssen die anfallenden Raten gezahlt werden.

 

Hinweis: Seminarausfälle können versichert werden. Nähere Informationen unter "Buchung & Bildungsprämie/Versicherung" oder direkt bei der Hanse-Merkur Stichwort "Seminar-Rücktrittsversicherung".

 

Letzte Aktualisierung: 30.10.2018