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Rahmen

"Zwischen Vergangenheit und Zukunft -
Systemische Dimensionen der Zeit"

19. wissenschaftliche
Jahrestagung der DGSF
in Hamburg

Universität Hamburg, 19. - 21.09.2019

Systemische Konfliktberatung (Vier Module von April bis Oktober 2019, auch einzeln buchbar)

Systemische Konfliktberatung (4 Module von April bis Oktober 2019, einzeln buchbar)

Petra Rechenberg-Wintr
Victoria von Meding
André Kleuter
Axel Enke

Leitung:

Petra Rechenberg-Winter

  • Dipl. Pädagogin und Psychologin
  • Approb. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
  • Systemische Therapeutin (PTK, DGSF)
  • Supervisorin (DGSF, DGSv, PTK, DGPB)
  • Lehrende für Beratung, Supervision, Mediation (DGSF)
  • Lehrende für Systemisches Coaching (DGSF)
  • Zertifizierte Mediatorin BM(®), DGSF
  • Ausbilderin BM (®)

Victoria von Meding

  • Mediatorin (BM, DGSF)
  • Kommunale Konfliktberaterin
  • Supervisorin (DGSF)
  • Systemischer Coach (DGSF)
  • Systemische Beraterin (DGSF)
  • Organisationsberaterin
  • Rechtsanwältin (LL.M., London)

 

André Kleuter

  • Dipl. Sozialpädagoge
  • Systemischer Therapeut/Familientherapeut (DGSF)
  • Systemischer Coach (DGSF)
  • Systemischer Supervisor (DGSF)
  • Lehrender für Systemische Beratung (DGSF)
  • Heilpraktiker für Psychotherapie

 

Axel Enke

  • Mediator (MSc)
  • Organisationsberater (MSc)
  • Systemischer Berater (DGSF, IGsT)
  • Systemischer Supervisor (DGSF, DGSD, IGsT)
  • Kinaestheticstrainer und Ausbilder (EKA)

 

Teilnahmeinformation:

  • Maximal: 20 Teilnehmer/innen
  • Kursort: HISW
  • Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt schriftlich, per Fax oder Buchungsformular

 

Bei einer späteren Teilnahme an der Weiterbildung "Sytemische Mediation" werden entsprechende Anteile anerkannt.

Ausschreibung Druckversion

Zielgruppe und Teilnahmevoraussetzungen

Voraussetzung zur Teilnahme

Vorausgesetzt werden Grundkenntnisse des systemischen Beratungsansatzes.

 

Zielgruppe

Berater*innen, Therapeut*nnen, Coaches, Führungskräfte, Funktionsträger*innen in Unternehmen und Organisationen, Lehrer*innen, Sozialarbeiter*innen, etc.

 

Maximale Teilnehmerzahl: 22

Inhalte

Konflikte gehören zum Leben. Sie treten in allen Bereichen des Lebens auf, im Privaten wie im  Beruflichen.  Sie sind Wachstums- und Entwicklungschancen, die genutzt werden können. Unbearbeitet Konflikte rufen hingegen Leid, Blockaden oder Trauer hervor.

 

Aufbauend auf einem systemischen Verständnis von Konflikten werden Sie in vier Modulen  in die Lage versetzt, Konflikten in ihrem jeweiligen Tätigkeitsfeld kompetent zu begegnen. Durch theoretische Grundlagenvermittlung, Demos, Übungen und Selbstreflektion der eigenen Konfliktfähigkeit erwerben Sie eine fundierte Beratungskompetenz in Bereichen der Konflikt- und Mobbingberatung.

 

Unsere Haltung ist geprägt von Wertschätzung im Umgang mit Menschen, in deren Konfliktverhalten wir weniger die Defizite, sondern die jeweils positiven Intentionen sehen.  Wir fokussieren auf Ressourcen, Kräfte, Potentiale und Möglichkeiten.

 

Modul 1: Konfliktverständnis, -kommunikation

In diesem Modul lernen Sie, wie Konflikte entstehen, wie sie genutzt und gelöst werden können. Wir legen in der systemischen Konfliktanalyse und -beratung ein ressourcenorientierten Menschenbild zugrunde, arbeiten mit einem zirkulären und kontextbezogenen Verständnis von Konflikten und sind aus unserer systemischen Haltung heraus überzeugt, dass jeder Mensch mit geeigneter Unterstützung in der Lage ist, für sich selbst und für die ihn betreffenden Probleme und Konflikte die beste Lösung zu finden. Dies gilt für die Bewältigung von Konflikten im beruflichen und privaten Bereich.

 

Sie lernen ausgewählte Kommunikationsmodelle kennen und die Muster, die hinter einer inkohärenten Kommunikation stehen. Sie lernen Konflikttypen, -theorien und Eskalationsstufen eines Konflikts kennen. Der Zugang zu den eigenen Ressourcen auch im Konfliktfall wird in Selbsterfahrungsübungen geübt und der theoretische Hintergrund wird vermittelt.

 

Sie üben und erlernen Gesprächsführung und Verhandlungstechnik auf der Grundlage der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg, den Kommunikationsmodellen Schulz-von Thun, dem Nähe-Distanzmodell nach Riemann-Thomann und dem Harvard Modell. Sie werden geübt sein im aktiven Zuhören und dem Paraphrasieren.

 

Modul 2: Mediation, Konfliktmoderation, Supervision bei Konflikten

In diesem Modul lernen Sie konstruktive Bearbeitungsformen im Konfliktmanagement kennen, vor allem Grundlagen der Mediation, der Konfliktmoderation und -supervision.

Obwohl Konflikte lebensimmanent sind, erscheinen sie oftmals eher als Bedrohung denn als Chance. Strukturierte methodische Zugänge unterstützen eine konstruktive Konfliktlösung, in der es nicht um Gewinner und Verlierer geht oder darum, wer streitverantwortlich ist, sondern die Konfliktparteien werden in ihrem Lösungsbemühen unterstützen.

Die Mediation ist eine klar strukturierte Gesprächsform, in der ein/e Moderator*in vermittelt. Aus allparteilicher Perspektive fördert er/sie die Fähigkeiten der Streitbeteiligten, ihre Konflikte eigenverantwortlich zu regeln. Er/sie unterstützt den Klärungsprozess hin zu einer einvernehmlichen Lösung, in der Geben und Nehmen von den Konfliktparteien als ausgeglichen akzeptiert werden.

Sie lernen im Modul Überblicke über das Phasenmodell des Mediationsprozesses kennen sowie über präventive Mediation, Teammediation und Familienmediation.

Auch stellen wir Ihnen Konfliktcoaching mit einer Konfliktpartei vor, lösungsfokussierte Konfliktmoderation und Konfliktmoderation in meso-sozialen Konflikten mit Repräsentant*innen und deren Kommunikation mit den sie vertretenden Parteien.

 

Modul 3: Die Beratung von Mobbingkonflikten

In diesem Modul lernen Sie den systemischen Ansatz in der Beratung von Mobbingkonflikten kennen.

Mobbing ist eine besondere Form des Konfliktes. Symptomatisch in einem Mobbingkonflikt ist, dass mindestens einer der Beteiligten das Verhalten des anderen Beteiligten (oder mehrerer anderer Beteiligte) als diskriminierend und gezielt gegen sich gerichtet wahrnimmt und sich darüber hinaus in eine unterlegene Position gedrängt fühlt.

So erfahren sich der Beteiligte/die Beteiligte/n als Opfer des anderen und blenden/t in der Regel seine eigenen Anteile am Konflikt aus. Systemische Mobbingberatung nimmt diese eigenen Anteile wieder in den Blick. Es schaut dabei jenseits einer  Täter/Opfer-Kategorisierung auf die Bedingungen, die zu dem Konflikt geführt haben, betrachtet die unterschiedlichen Wirklichkeitskonstruktionen der Konfliktteilnehmer und die Wechselwirkungen, die zu dem Mobbing geführt haben und führt diese unter Berücksichtigung der Kontexte zu seinem sinnstiftenden Bild zusammen. Dieses Bild wird dann für einen Lösungsprozess genutzt.

In diesem Modul bekommen Sie ein systemisches Verständnis von Mobbingkonflikten. Sie lernen praxisnah ein strukturiertes Vorgehen für die Beratung von Mobbingkonflikten und werden vertraut mit systemischen Fragetechniken und Methoden abgestimmt auf die Beratung von Mobbingbetroffenen. Sie lernen Erfolgsfaktoren aber auch die Fallstricke in der Beratung kennen.

 

Modul 4: Methodenkoffer

In diesem Modul geht es um die Erfahrung und das Erlernen systemischer Konfliktlösungsmechanismen in der Praxis. Es werden unterschiedliche Konflikterfahrungen und -settings mit systemischen Interventionen und Methoden bearbeitet und Lösungsansätze und Methoden eingeübt. So wird es den Teilnehmer ermöglicht, ihr Wissen aus den ersten Modulen in Übungsfeldern umzusetzen.

 

Praxismodul systemischer Zugänge

·         Voraussetzungen für konstruktive Konfliktzugänge

·         Mediation und Konfliktcoaching

·         Konfliktsupervision

·         Konfliktaufstellungen

·         Strukturaufstellungen

·         Tetralemma

·         Kränkungen konstruktiv bearbeiten

·         Externalisierung von Konflikten

 

Das Curriculum umfasst 4 Module à 18 UE an jeweils 2 Tagen.

Insgesamt umfasst die Weiterbildung 72 UE.

 

Bei Besuch aller Module erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat. Die Module sind jedoch auch einzeln buchbar und werden jeweils mit einer Teilnahmebescheinigung bestätigt. Bei Teilnahme an der Weiterbildung Systemische Mediation werden diese Module anerkannt.

Zeitlicher Rahmen

Termine (Module auch einzeln buchbar)

 

Modul 1: Konfliktverständnis, -kommunikation

Termin:  15.04. – 16.04.2019

Leitung: Victoria von Meding

 

Modul 2: Mediation, Konfliktmoderation, Supervision bei Konflikten

Termin:  17.06. – 18.06.2019

Leitung: Petra Rechenberg-Winter

 

Modul 3: Die Beratung von Mobbingkonflikten

Termin: 26.08. – 27.08.2018

Leitung: Andre Kleuter

 

Modul 4: Methodenkoffer

Termin: 01.10. – 02.10.2019

Leitung: Axel Enke

 

Kurszeiten

jeweils 09:00 bis 17.45 Uhr

 

Der Kurs umfasst 18 UE je Modul.

 

Bei einer späteren Teilnahme an der Weiterbildung "Sytemische Mediation" werden entsprechende Anteile anerkannt.

Kosten und Finanzierung

Kosten:

Die Gesamtkosten belaufen sich auf € 350,00 pro Modul.

 

Bei Buchung der gesamten Fortbildung erlassen wir € 100,00.

 

Zahlungsmodus:

Überweisung oder Sepa-Basislastschrift.

 

Die Anmeldung erfolgt schriftlich, per Fax oder Onlineformular und ist damit verbindlich.

 

Bei Anmeldung ist eine erste Rate in Höhe von € 30,00 sofort fällig.

Bei Anmeldung zu allen Modulen ist eine erste Rate in Höhe von € 80,00 sofort fällig.

Der Restbetrag ist bis zum 15.04.2019 bzw. bis zum entsprechenden Modulstart zu entrichten.

 

Es gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen.

 

Letzte Aktualisierung: 06.11.2018