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Rahmen

"Zwischen Vergangenheit und Zukunft -
Systemische Dimensionen der Zeit"

19. wissenschaftliche
Jahrestagung der DGSF
in Hamburg

Universität Hamburg, 19. - 21.09.2019

Systemisches Handwerk (5 Workshops von Mai bis Dezember 2019), auch einzeln buchbar

Systemisches Handwerk (5 Workshops von Mai bis Dezember 2019), auch einzeln buchbar

Sybille Vormbrock
André Kleuter

Leitung:

Sybille Vormbrock

  • Lehrende (DGSF)
  • Systemische Therapeutin / Familientherapeutin (DGSF)
  • Systemische Supervisorin und Organisationsberaterin (DGSF)
  • Systemische Coachin (DGSF)
  • Erwachsenenbildnerin
  • Gymnasiallehrerin

André Kleuter

  • Dipl. Sozialpädagoge
  • Systemischer Therapeut/Familientherapeut (DGSF)
  • Systemischer Coach (DGSF)
  • Systemischer Supervisor (DGSF)
  • Lehrender für Systemische Beratung (DGSF)
  • Heilpraktiker für Psychotherapie

 

Teilnahmeinformation:

  • Maximal: 22 Teilnehmer/innen
  • Kursort: HISW
  • Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt schriftlich, per Fax oder Buchungsformular

Ausschreibung Druckversion

Zielgruppe

Der Workshop ist für alle gedacht, die in der Beratung, Coaching, Therapie etc. tätig sind und ihre methodischen Kompetenzen auffrischen und erweitern wollen.

 

Der Workshop knüpft an die Inhalte des Kurses Systemisch Arbeiten und Beraten (SAB) an.

 

Inhalte

Workshop-Reihe zum Auffrischen und Erweitern der grundlegenden Techniken des Systemischen Arbeitens:

 

- Die Kunst des Fragens. Zirkuläre und andere

  systemische Fragen vielseitig und lustvoll anwenden.

- Timelinearbeit und Entwicklungsflussmodell kreativ

   einsetzen

- Tassen – Teelichter – Holzfiguren-... Externalisieren und

   intervenieren mit Hilfe von Materialskulpturen

- Genogrammarbeit als Berater/innenhandwerkszeug und

  wirksame Intervention

- Hypothesengeleites Arbeiten, wie geht das?

 

Der Workshop knüpft an die Inhalte des Kurses Systemisch Arbeiten und Beraten (SAB) an.

 

Modul 1

Die Kunst des Fragens. Zirkuläre und andere systemische Fragen vielseitig und lustvoll anwenden

 

Fragen sind ein wichtiges Handwerkszeug in Beratung, Coaching etc.. Sie signalisieren dem Gegenüber Interesse und regen dessen Gedankenwelt an. Zirkuläre Fragen laden darüber hinaus ein, sich in die Gefühls- und Gedankenwelt eines Dritten zu versetzen und daraus neue Perspektiven und Lösungsideen zu ziehen. Fragen stellen will jedoch gelernt sein, denn nicht jede Frage ist jederzeit und für jeden Klienten gleichermaßen angemessen und hilfreich.  

Der Workshop gibt einen Überblick über die verschiedenen Arten von systemischen Fragen und vermittelt, wie sie im Beratungsprozess nützlich eingesetzt werden können. Insbesondere angemessen ungewöhnliche Fragen werden vorgestellt und in Simulationen eingeübt. Ziele sind, das eigene Fragenrepertoire als Berater etc. zu  erweitern und Mut zu entwickeln, systemische Fragen lustvoll einzusetzen.

 

Modul 2

Timelinearbeit und Entwicklungsflussmodell kreativ einsetzen

 

Die Arbeit mit Zeitlinien (auch Timelinearbeit und Arbeit mit dem Entwicklungs- bzw. Lebensflussmodell genannt) ist ein sehr wirkungsvolles Instrument in der systemischen Arbeit mit Einzelpersonen, Paaren und Teams. Es dient u.a. dafür, an biographischen Ressourcen anzuknüpfen und diese für aktuelle Entwicklungsthemen zu nutzen. Es erzeugt ferner Perspektivwechsel und neue Impulse. In der Anwendung bietet die Methode für den Berater eine Vielzahl an Variationsmöglichkeiten und lässt viel Raum für Kreativität.

Die Timelinearbeit wird anschaulich und praxisnah in verschiedenen Settings demonstriert. Anhand eigener Fragestellungen der Teilnehmer wird die Brandbreite und das Potential der Methode mit ihrer großen Anzahl an Variationsmöglichkeiten gezeigt und erprobt.  

 

Modul 3

Tassen – Teelichter – Holzfiguren. Externalisieren und intervenieren mit Hilfe von Materialskulpturen

 

Materialskulpturen dienen der visuellen Darstellung von Prozessen und Strukturen innerhalb von Systemen. Jenseits von Sprache bieten sie Einsichten und Anregungen, die im Beratungsprozess von Klienten für Lösungsansätze genutzt werden können. Der Einsatz von Materialien lädt den Berater/Therapeuten und den Klienten gleichermaßen zur Kreativität ein.  

Im Workshop werden verschiedene Möglichkeiten des Einsatzes von Material in Beratung, Coaching, Therapie und Supervision demonstriert und von den Teilnehmern erprobt.  

 

Modul 4 

Genogrammarbeit als Berater/innenwerkzeug und wirksame Intervention

 

Genogramm- bzw. Organigrammarbeit ist eine Standardmethode im systemischen Arbeiten. Primär geht es darum, Familien- bzw. Organisationsstrukturen darzustellen und zu ordnen. Darüber hinaus lassen sich Parallelen und Muster erkennen, die für den Lösungsprozess genutzt werden können. Genogramm- bzw. Organigrammarbeit wird dadurch zu einem spannenden und hilfreichen Instrument, welches in vielen Settings und für vielfältige Fragestellungen eingesetzt werden kann. 

Anhand von Praxisbeispielen wird erläutert, wie Genogramm- bzw. Organigrammarbeit in Beratung, Coaching und Therapie genutzt werden können. Anhand eigener Fragestellungen werden die Instrumente erprobt und Ideen für die Einsatzmöglichkeiten im jeweiligen beruflichen Kontext der Teilnehmer erarbeitet.  

 

Modul 5

Hypothesengeleitetes Arbeiten, wie geht das?

 

Das Bilden von Hypothesen ist ein zentrales Element systemischen Arbeitens. Hypothesen dienen dazu, Beobachtungen und Daten, die im Verlauf der Arbeit mit dem Klienten gesammelt wurden, zu ordnen und neue Perspektiven daraus zu entwickeln, um diese dann in die weitere Arbeit mit dem Klienten einfließen zu lassen. Insbesondere das Bilden systemischer Hypothesen ist jedoch nicht einfach und auch für den systemisch erfahrenen Berater/Therapeut/Coach mitunter eine Herausforderung. Es besteht die Gefahr, in linear-kausale Konstruktionen zu verfallen und einseitige Zuschreibungen zu übernehmen. Zirkulär und ressourcenorientiert gebildete Hypothesen hingegen ermöglichen eher die Hinwendung zu den Potentialen und Kompetenzen der Menschen.

Der Workshop erläutert anschaulich und verständlich, wie systemische Hypothesen gebildet und in den Prozess mit den Klienten eingebunden werden. Anhand von Fallbeispielen wird das Bilden von Hypothesen intensiv geübt. Ziel ist, Hypothesenbildung als einen festen Bestandteil des eigenen Beratungsstiles zu etablieren.

Zeitlicher Rahmen

Termine (Module einzeln buchbar)

 

Mod. 1: 02.05.2019

Mod. 2: 20.06.2019

Mod. 3: 29.08.2019

Mod. 4: 07.11.2019

Mod. 5: 12.12.2019

 

Kurszeiten:

jeweils 09:00 bis 17.45 Uhr

 

Der Kurs umfasst 5 Module à 9 = 45 Unterrichtseinheiten.

Kosten und Finanzierung

Kosten:

Die Kosten belaufen sich auf € 180,00 pro Modul.

 

 

Bei Buchung aller 5 Workshops aus der Reihe „Systemisches Handwerk“ wird ein einmaliger Rabatt von € 100,00 gewährt.

 

 

Zahlungsmodus:

Überweisung oder Sepa-Basislastschrift.

 

Die Anmeldung erfolgt schriftlich, per Fax oder Onlineformular und ist damit verbindlich.

Bei Anmeldung einzelner Module ist jeweils eine erste Rate in Höhe von € 30,00 sofort fällig. Bei Anmeldung zu allen Modulen ist eine einmalige erste Rate in Höhe von € 80,00 sofort fällig.

Der Restbetrag ist bis zum Start des jeweiligen Moduls bzw. der Modulreihe zu entrichten. 

Es gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen.

 

Letzte Aktualisierung: 18.12.2018